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Vor verschlossenem Tor
(Schloß Holte-Stukenbrock; 27.09.2016)
Erste Übung der Feuerwehr nach dem Umbau der Polizeischule
von Monika Schönfeld
Schloß Holte-Stukenbrock(WB). »Für so etwas ist eine Übung gut.« Wehrführer Claus Oberteicher nimmt es gelassen, dass seine Mannschaft zu Beginn der Übung Schwierigkeiten hat. Der Türöffner des Schließmechanismus’ funktioniert nicht, wie er sollte. Die Feuerwehr steht vor verschlossenem Tor.
Das Szenario: In der Tischlerei und Schlosserei auf dem Gelände der Polizeischule am Lippstädter
Jürgen Trapp und ein Kollege lassen die Feuerwehr schließlich mit ihrem Schlüssel auf das Gelände. Ab diesem Zeitpunkt klappt alles wie am Schnürchen. Der Löschzugführer Stukenbrock und sein Stellvertreter, Daniel Kammertöns und Stefan Grauthoff, sind zuerst da, verschaffen sich einen Überblick, instruieren die Gruppenführer aus den Fahrzeugen, Markus Sander, Heinrich Sander und Yannik Mikus aus dem Fahrzeug mit der Drehleiter.
Nach der angenommenen Verpuffung sind Tischlerei und Schlosserei verqualmt. Daniel Kammertöns bildet Einsatzabschnitte. Auf der Rückseite werden die Tore geöffnet, vorn pusten Ventilatoren den Rauch nach hinten ins Freie. Zweiertrupps gehen unter Atemschutz in die Hallen. »Wenn es in einer Schlosserei brennt, muss man entscheiden, in welchem Zustand die Gasflaschen sind. Darauf müssen die Leute reagieren und entscheiden. Hält die Gasflasche die Hitze aus? Kann ich weiter nach den Vermissten suchen oder muss ich zuerst die Flaschen aus der Gefahrenzone bringen? Oder muss ich im äußersten Fall sogar den Rückzug antreten?« Claus Oberteicher sagt, dass in den beiden Werkstätten alles so gelassen worden ist, wie es war. Es handelt sich also um echte Bedingungen.
Die drei Puppen, die die Verletzten darstellen sollen, sind schnell gefunden. Polizeiseelsorger Monsignore Wolfgang Bender steht ihnen bei. Dann werden die Verletzten auf Tragen gelagert und erstversorgt. Gerald Scharfe hat einer Puppe seine Jacke übergelegt. »Dem Verletzten war kalt«, grinst er. Eigentlich war es wohl eher so, dass er froh war, bei der spätsommerlichen Hitze die schwere Jacke ausziehen zu können.
Damit es nicht zu einfach wird, hat Claus Oberteicher hundert Meter weiter einen Verkehrsunfalls inszeniert. Ein Radfahrer liegt unter einem Auto, vom Fahrer keine Spur. »Für die Verpuffung und die Rettung der drei Vermissten haben meine Leute von jedem Fahrzeug Geräte geholt und im Einsatz. Jetzt müssen sie entscheiden, mit welchem Fahrzeug sie beim Verkehrsunfall eingreifen können.« Kevin Schenkel und Holger Schlepper rücken mit ihrem Wagen an, setzen den Spreizer ein und bocken das Auto auf. So können sie den Verletzten hervorziehen und versorgen. Da man nicht weiß, wo der Fahrer des Autos geblieben ist, müssen die Helfer damit rechnen, dass er verletzt ist und unter Schock in die Büsche geflüchtet ist. »Dem könnte es schlecht gehen«, wissen die Feuerwehrleute aus Erfahrung. Die Leute schwärmen aus und haben den Fahrer – ebenfalls eine Puppe – schnell gefunden.
Erste Übung der Feuerwehr nach dem Umbau der Polizeischule von Monika Schönfeld
Schloß Holte-Stukenbrock(WB). »Für so etwas ist eine Übung gut.« Wehrführer Claus Oberteicher nimmt es gelassen, dass seine Mannschaft zu Beginn der Übung Schwierigkeiten hat. Der Türöffner des Schließmechanismus’ funktioniert nicht, wie er sollte. Die Feuerwehr steht vor verschlossenem Tor.
Das Szenario: In der Tischlerei und Schlosserei auf dem Gelände der Polizeischule am Lippstädter
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Weg hat es eine Verpuffung gegeben, drei Mitarbeiter werden noch vermisst. Es ist Samstag, 14.02 Uhr. Alarmiert werden für die Übung die beiden Löschzüge Stukenbrock und Schloß Holte, 65 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Ausgedacht haben sich die Übung Wehrführer Claus Oberteicher und sein Stellvertreter Bruno Wulf in Zusammenarbeit mit der Polizei. Jürgen Trapp, Koordinator Bau und Liegenschaft vom Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei (LAFP): »Seit dem Umbau der Polizeischule ist das der erste harte Test.« Er berichtet, dass von 2009 bis 2012 auf dem Gelände 42 Gebäude und Baracken abgerissen worden seien. Neubauten sind entstanden. Und in diesem Zuge sind auch die Feuerwehr-Einrichtungen erneuert worden. Im Falle eines Brandes bezieht die Feuerwehr das Löschwasser jetzt aus vier Zisternen und aus dem Schwimmbad.Jürgen Trapp und ein Kollege lassen die Feuerwehr schließlich mit ihrem Schlüssel auf das Gelände. Ab diesem Zeitpunkt klappt alles wie am Schnürchen. Der Löschzugführer Stukenbrock und sein Stellvertreter, Daniel Kammertöns und Stefan Grauthoff, sind zuerst da, verschaffen sich einen Überblick, instruieren die Gruppenführer aus den Fahrzeugen, Markus Sander, Heinrich Sander und Yannik Mikus aus dem Fahrzeug mit der Drehleiter.
Nach der angenommenen Verpuffung sind Tischlerei und Schlosserei verqualmt. Daniel Kammertöns bildet Einsatzabschnitte. Auf der Rückseite werden die Tore geöffnet, vorn pusten Ventilatoren den Rauch nach hinten ins Freie. Zweiertrupps gehen unter Atemschutz in die Hallen. »Wenn es in einer Schlosserei brennt, muss man entscheiden, in welchem Zustand die Gasflaschen sind. Darauf müssen die Leute reagieren und entscheiden. Hält die Gasflasche die Hitze aus? Kann ich weiter nach den Vermissten suchen oder muss ich zuerst die Flaschen aus der Gefahrenzone bringen? Oder muss ich im äußersten Fall sogar den Rückzug antreten?« Claus Oberteicher sagt, dass in den beiden Werkstätten alles so gelassen worden ist, wie es war. Es handelt sich also um echte Bedingungen.
Die drei Puppen, die die Verletzten darstellen sollen, sind schnell gefunden. Polizeiseelsorger Monsignore Wolfgang Bender steht ihnen bei. Dann werden die Verletzten auf Tragen gelagert und erstversorgt. Gerald Scharfe hat einer Puppe seine Jacke übergelegt. »Dem Verletzten war kalt«, grinst er. Eigentlich war es wohl eher so, dass er froh war, bei der spätsommerlichen Hitze die schwere Jacke ausziehen zu können.
Damit es nicht zu einfach wird, hat Claus Oberteicher hundert Meter weiter einen Verkehrsunfalls inszeniert. Ein Radfahrer liegt unter einem Auto, vom Fahrer keine Spur. »Für die Verpuffung und die Rettung der drei Vermissten haben meine Leute von jedem Fahrzeug Geräte geholt und im Einsatz. Jetzt müssen sie entscheiden, mit welchem Fahrzeug sie beim Verkehrsunfall eingreifen können.« Kevin Schenkel und Holger Schlepper rücken mit ihrem Wagen an, setzen den Spreizer ein und bocken das Auto auf. So können sie den Verletzten hervorziehen und versorgen. Da man nicht weiß, wo der Fahrer des Autos geblieben ist, müssen die Helfer damit rechnen, dass er verletzt ist und unter Schock in die Büsche geflüchtet ist. »Dem könnte es schlecht gehen«, wissen die Feuerwehrleute aus Erfahrung. Die Leute schwärmen aus und haben den Fahrer – ebenfalls eine Puppe – schnell gefunden.
Großübung mit anschließendem Klönabend
(Schloß Holte-Stukenbrock; 24.09.2016)
An diesem Samstag stand eine Großübung mit dem Löschzug Schloß Holte bevor.
Um 14:00 Uhr gingen unsere Melder und wir rückten unter dem Stichwort "Großer Brandeinsatz" zur Polizeischule aus.
Vor Ort sollten wir in einem durch einen Brand verrauchten Gebäude nach 3 vermissten Personen suchen und diese selbstverständlich retten.
Ein Autounfall stellte eine weitere Übungsmöglichkeit da, denn zu dieser Großübung sind einige motivierte Kameraden zusammen gekommen.
Nach der erfolgreichen
An diesem Samstag stand eine Großübung mit dem Löschzug Schloß Holte bevor.Um 14:00 Uhr gingen unsere Melder und wir rückten unter dem Stichwort "Großer Brandeinsatz" zur Polizeischule aus.
Vor Ort sollten wir in einem durch einen Brand verrauchten Gebäude nach 3 vermissten Personen suchen und diese selbstverständlich retten.
Ein Autounfall stellte eine weitere Übungsmöglichkeit da, denn zu dieser Großübung sind einige motivierte Kameraden zusammen gekommen.
Nach der erfolgreichen
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Großübung trafen wir uns alle um 19:30 Uhr zum gemütlichen Klönabend im Feuerwehrhaus in Schloß Holte. Pfarrfest Stukenbrock/ Feuerwehrfest Sennestadt
(Schloß Holte-Stukenbrock; 14.09.2016)
Sonntag der 04.09.2016 war ein sehr unterhaltsamer Sonntag für uns.
Auf dem Terminkalender standen gleich zwei Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen wollten.
Gegen 11:00 Uhr fuhren wir gemeinsam zum Feuerwehrfest nach Sennestadt. Unter dem Motto "Beach Party" verbrachten wir dort ein paar schöne Stunden, bevor es dann um 14:30 Uhr zum Pfarrfest nach Stukenbrock ging.
Hier wartete dann jede Menge Action auf uns.
Zunächst nahmen wir mit 3 Teams an der "Zorbchallenge" teil. Ein Team absolvierte
Nachdem wir die Challenge gemeistert hatten und der Regen endlich nachließ, konnten wir mit unserer Drehleiter das Kistenklettern anbieten.
Nicht nur die Gäste des Pfarrfest hatten ihren Spaß, sondern auch der ein oder andere Kamerad versuchte sich am Kistenklettern.
Sonntag der 04.09.2016 war ein sehr unterhaltsamer Sonntag für uns.Auf dem Terminkalender standen gleich zwei Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen wollten.
Gegen 11:00 Uhr fuhren wir gemeinsam zum Feuerwehrfest nach Sennestadt. Unter dem Motto "Beach Party" verbrachten wir dort ein paar schöne Stunden, bevor es dann um 14:30 Uhr zum Pfarrfest nach Stukenbrock ging.
Hier wartete dann jede Menge Action auf uns.
Zunächst nahmen wir mit 3 Teams an der "Zorbchallenge" teil. Ein Team absolvierte
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die Challenge sogar mit besonderem Erfolg, Daniel Esser und Yannik Mikus machten den 1. Platz.Nachdem wir die Challenge gemeistert hatten und der Regen endlich nachließ, konnten wir mit unserer Drehleiter das Kistenklettern anbieten.
Nicht nur die Gäste des Pfarrfest hatten ihren Spaß, sondern auch der ein oder andere Kamerad versuchte sich am Kistenklettern.
Hochwassereinsatz Kreis Borken
(Schloß Holte-Stukenbrock; 25.06.2016)
Erst vor wenigen Wochen haben wir an unserem Tag der offenen Tür beim Feuerwehrfest Unwetterkatastrophen im Bereich Hochwasser und Sturm nachgestellt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) wurde vorgestellt.
Am heutigen morgen wurde unser Löschzug im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe größeren Umfangs des Regierungsbezirk Detmold in den Kreis Borken ins West Münsterland gerufen.
Acht Kameraden aus unserem Löschzug fuhren am Samstag Morgen den 25.06.2016
Wir fuhren den Bereitstellungsraum im Gerätehaus Raesfeld an, wo wir auf unseren Einsatzbefehl warteten. Hier bekamen wir über einen Beamer bereits einen Eindruck des Schadens.
Nachdem auch der Verband des Kreises Lippe in Raesfeld eingetroffen ist, fuhren wir in die Stadt Isselburg. Unser Löschzug wurde zusammen mit dem Großteil des Gütersloher Verbandes am örtlichen Bauhof eingesetzt um zusammen mit dem THW und einem ortsansässigen Löschzug Sandsäcke für den Ausbau der Deiche zu füllen und zum Abtransport bereit zu stellen.
Gegen 2:00Uhr nachts wurden wir abgelöst und stellten eine Bereitschaft im Bereitstellungsraum Raesfeld.
Nachdem die Pegelstände immer weiter zurück gehen rückte die Bezirksreserve des Regierungsbezirk Detmold nach einem anstrengenden Tag in Isselburg gegen 5:30Uhr am Sonntag morgen wieder ein.
Erst vor wenigen Wochen haben wir an unserem Tag der offenen Tür beim Feuerwehrfest Unwetterkatastrophen im Bereich Hochwasser und Sturm nachgestellt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) wurde vorgestellt.Am heutigen morgen wurde unser Löschzug im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe größeren Umfangs des Regierungsbezirk Detmold in den Kreis Borken ins West Münsterland gerufen.
Acht Kameraden aus unserem Löschzug fuhren am Samstag Morgen den 25.06.2016
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zusammen im Verband Gütersloh geschlossen zur Unwetterlage in den Kreis Borken.Wir fuhren den Bereitstellungsraum im Gerätehaus Raesfeld an, wo wir auf unseren Einsatzbefehl warteten. Hier bekamen wir über einen Beamer bereits einen Eindruck des Schadens.
Nachdem auch der Verband des Kreises Lippe in Raesfeld eingetroffen ist, fuhren wir in die Stadt Isselburg. Unser Löschzug wurde zusammen mit dem Großteil des Gütersloher Verbandes am örtlichen Bauhof eingesetzt um zusammen mit dem THW und einem ortsansässigen Löschzug Sandsäcke für den Ausbau der Deiche zu füllen und zum Abtransport bereit zu stellen.
Gegen 2:00Uhr nachts wurden wir abgelöst und stellten eine Bereitschaft im Bereitstellungsraum Raesfeld.
Nachdem die Pegelstände immer weiter zurück gehen rückte die Bezirksreserve des Regierungsbezirk Detmold nach einem anstrengenden Tag in Isselburg gegen 5:30Uhr am Sonntag morgen wieder ein.
Brandeinsatz
(Schloß Holte-Stukenbrock; 16.06.2016)
Heißes, flüssiges Eisen verursacht Feuer
Alarm: Mitarbeiter der Gießerei bekämpfen Brand selbstständig. Drei Leichtverletzte
Von Birgit Guhlke
Schloß Holte-Stukenbrock. Ein Feuer konnten Mitarbeiter der Firma Brechmann Guss im Schloß Holte-Stukenbrocker Ortsteil Stukenbrock gestern noch selbst löschen, mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung mussten drei Mitarbeiter der Gießerei aber ins Krankenhaus gebracht werden.
Am Donnerstagmorgen war laut Angaben des technischen Leiters
Bei der Feuerwehr war die Meldung zu diesem Brand um 11.03 Uhr eingegangen. Stukenbrocks Löschabteilungsführer Daniel Kammertöns war mit seiner Mannschaft zuerst am Einsatzort. Schon während der Anfahrt hatte er die starke Rauchentwicklung an der Firma gesehen. Alle Mitarbeiter hatten das Firmengebäude bereits verlassen. Mit entsprechendem Atemschutz erkundete ein Trupp den Brandort, die Feuerwehrleute sorgten dann dafür, dass die Belüftungsanlagen den Produktionsbereich von dem Rauch befreiten. Wegen der Verletzten forderte Daniel Kammertöns noch einen Notarzt sowie einen zusätzlichen Rettungswagen an. Die drei Männer (52, 52 und 31 Jahre) wurden für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr war laut Wehrleiter Claus Oberteicher mit beiden Löschzügen und rund 50 Feuerwehrleuten vor Ort.
Die Mitarbeiter konnten nach gut einer Stunde, nach dem Einsatz von Feuerwehr und Polizei, wieder in die Firma zurück, in dem vom Brand betroffenen Bereich soll allerdings erst am Freitag wieder gearbeitet werden können. Dort waren zehn Mitarbeiter eingesetzt. Insgesamt hat die Josef Brechmann GmbH & Co. KG 200 Mitarbeiter.
Die Ursache für das Leck ist noch nicht bekannt, ein Bedienungsfehler könne aber ausgeschlossen werden, sagte Huppertz. Laut Polizeiangaben entstand bei dem Feuer ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro, vor allem an der Maschine.
© 2016 Neue Westfälische
06 - Schloß Holte-Stukenbrock, Freitag 17. Juni 2016
Heißes, flüssiges Eisen verursacht FeuerAlarm: Mitarbeiter der Gießerei bekämpfen Brand selbstständig. Drei Leichtverletzte
Von Birgit Guhlke
Schloß Holte-Stukenbrock. Ein Feuer konnten Mitarbeiter der Firma Brechmann Guss im Schloß Holte-Stukenbrocker Ortsteil Stukenbrock gestern noch selbst löschen, mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung mussten drei Mitarbeiter der Gießerei aber ins Krankenhaus gebracht werden.
Am Donnerstagmorgen war laut Angaben des technischen Leiters
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von Brechmann Guss, Andreas Huppertz, in einem Bereich des Gussartikelherstellers flüssiges Eisen aus einem Leck einer Gusspfanne gelaufen. Das extrem heiße Material sorgte dafür, dass auf dem Boden ein Feuer entstand - und sich dabei sehr viel Rauch bildete. Die Arbeiter hatten noch versucht, das Feuer zu löschen, mit Quarzsand konnten sie die Flammen ersticken. Ein Produkt, das sich in großer Menge in dem Betrieb befindet, wie Andreas Huppertz erklärte. Ein Feuerlöscher könne da wenig ausrichten.Bei der Feuerwehr war die Meldung zu diesem Brand um 11.03 Uhr eingegangen. Stukenbrocks Löschabteilungsführer Daniel Kammertöns war mit seiner Mannschaft zuerst am Einsatzort. Schon während der Anfahrt hatte er die starke Rauchentwicklung an der Firma gesehen. Alle Mitarbeiter hatten das Firmengebäude bereits verlassen. Mit entsprechendem Atemschutz erkundete ein Trupp den Brandort, die Feuerwehrleute sorgten dann dafür, dass die Belüftungsanlagen den Produktionsbereich von dem Rauch befreiten. Wegen der Verletzten forderte Daniel Kammertöns noch einen Notarzt sowie einen zusätzlichen Rettungswagen an. Die drei Männer (52, 52 und 31 Jahre) wurden für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr war laut Wehrleiter Claus Oberteicher mit beiden Löschzügen und rund 50 Feuerwehrleuten vor Ort.
Die Mitarbeiter konnten nach gut einer Stunde, nach dem Einsatz von Feuerwehr und Polizei, wieder in die Firma zurück, in dem vom Brand betroffenen Bereich soll allerdings erst am Freitag wieder gearbeitet werden können. Dort waren zehn Mitarbeiter eingesetzt. Insgesamt hat die Josef Brechmann GmbH & Co. KG 200 Mitarbeiter.
Die Ursache für das Leck ist noch nicht bekannt, ein Bedienungsfehler könne aber ausgeschlossen werden, sagte Huppertz. Laut Polizeiangaben entstand bei dem Feuer ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro, vor allem an der Maschine.
© 2016 Neue Westfälische
06 - Schloß Holte-Stukenbrock, Freitag 17. Juni 2016
Feuer & Flamme 2016, es war super!
(Schloß Holte-Stukenbrock; 06.06.2016)
Das Thema hätte aktueller nicht sein können: Der Löschzug Stukenbrock der Freiwilligen Feuerwehr zeigte am Sonntag zum Tag der offenen Tür, wie er bei Unwettern und anderen Naturkatastrophen Hilfe leistet.
Mit dabei als Gast war das Technische Hilfswerk, das die Arbeit der Schmutzwasser-Kreiselpumpe demonstrierte.
Sehr eindrucksvoll war das Szenario, das die Feuerwehrleute an der Spellerstraße aufgebaut hatten: »Wir zeigen, wie wir mit Hebekissen Baumstämme anheben, die Fahrzeuge
Nebenan hat das Technische Hilfswerk Gütersloh ein Wasserbecken aufgebaut, aus dem die Schmutzwasser-Kreiselpumpe Wasser und Tennisbälle saugte. »Die Tennisbälle verdeutlichen, dass große Brocken mit dem Schmutzwasser abgepumpt werden können«, sagt Gruppenführer Timo Meiseberg. »Unser letzter Hochwassereinsatz war in Münster. Dort haben wir den Keller einer Grundschule leergepumpt«, sagt Timo Meiseberg.
»Wir haben jedes Jahr andere Gäste, damit Besucher immer neue Facetten der Leistungen ihrer Feuerwehr erleben«, sagt Löschzugführer Daniel Kammertöns.
Das Thema hätte aktueller nicht sein können: Der Löschzug Stukenbrock der Freiwilligen Feuerwehr zeigte am Sonntag zum Tag der offenen Tür, wie er bei Unwettern und anderen Naturkatastrophen Hilfe leistet. Mit dabei als Gast war das Technische Hilfswerk, das die Arbeit der Schmutzwasser-Kreiselpumpe demonstrierte.
Sehr eindrucksvoll war das Szenario, das die Feuerwehrleute an der Spellerstraße aufgebaut hatten: »Wir zeigen, wie wir mit Hebekissen Baumstämme anheben, die Fahrzeuge
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unter sich begraben haben, und wie wir Verletzte aus den Fahrzeugen befreien«, berichtet Markus Eikenbusch aus dem Löschzug-Vorstand.Nebenan hat das Technische Hilfswerk Gütersloh ein Wasserbecken aufgebaut, aus dem die Schmutzwasser-Kreiselpumpe Wasser und Tennisbälle saugte. »Die Tennisbälle verdeutlichen, dass große Brocken mit dem Schmutzwasser abgepumpt werden können«, sagt Gruppenführer Timo Meiseberg. »Unser letzter Hochwassereinsatz war in Münster. Dort haben wir den Keller einer Grundschule leergepumpt«, sagt Timo Meiseberg.
»Wir haben jedes Jahr andere Gäste, damit Besucher immer neue Facetten der Leistungen ihrer Feuerwehr erleben«, sagt Löschzugführer Daniel Kammertöns.
Schloß Holte-Stukenbrock