Freiwillige Feuerwehr
Schloß Holte-Stukenbrock

Freiwillige Feuerwehr - Schloß Holte-Stukenbrock

30 Jahre Deutsche Einheit - Freundschaft unter Rettern

(Schloß Holte-Stukenbrock; 03.10.2020) Schloß Holte-Stukenbrock (WB). „Das war wie eine Reise in die Vergangenheit. Ich kam mir vor wie ein Zehnjähriger.“ Wolfgang Brummelte (61) erinnert sich, wie er an einem trüben Novembertag vor 30 Jahren das erste Mal nach Ostritz kam. Der damalige Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Schloß Holte war mit Wehrführer Bernhard Meier (73) aufgebrochen, um der Feuerwehr in der sächsischen Grenzstadt an der Neiße Hilfe zu leisten.

Von Monika Schönfeld, www.westfalen-blatt.de



Ostern 1991 hatte die damalige Gemeinde Schloß Holte-Stukenbrock mit Ostritz eine Partnerschaft geschlossen. „Der damalige Gemeindedirektor Burghard Lehmann fragte: Macht ihr mit?“ Natürlich machten Bernhard Meier und sein Team mit. „Werner Busch, Günter Weiser und Manfred Büngener hatten Kontakte in die neuen Länder. Weil der Löschzug Stukenbrock schon mit den Kontakten zur Gemeinde Pruggern in der Steiermark belegt war, haben sich die Schloß Holter um Ostritz gekümmert“, sagt Meier.

Bei der ersten Reise nach Ostritz wurde die Delegation zum „Dienstabend“ mit Musik von der Feuerwehrkapelle empfangen. Meier und Brummelte sagten dem dortigen Wehrleiter Rainer Krause und seinem Stellvertreter Erhard Rimpler auf den Kopf zu: „Ihr braucht ein neues Feuerwehrgerätehaus.“ Gemeindedirektor Burghard Lehmann und Ostritz’ Bürgermeister Günter Vallentin hätten damals den Ball aufgenommen. „Darum kümmern wir uns. Kümmert ihr euch um die Fahrzeuge“, war der Auftrag an die Wehrleute aus Schloß Holte klar definiert. Das Feuerwehrgerätehaus sei knapp zehn Jahre später eingeweiht worden – als eins der ersten in Sachsen.
Tanklöschfahrzeug für fünf D-Mark

Im Juni 1991 feierte die Feuerwehr Ostritz ihr 100-jähriges bestehen. Wolfgang Brummelte, Ulrich Masmeier und Henrik Otto, der damals 17 und nur Beifahrer war, brachten eins der beiden Fahrzeuge nach Ostritz, die die Bezirksregierung Detmold aus dem Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt hat. Lothar Otto und Josef Bökamp waren kurz darauf mit einem Bulli in Ostritz. Den hatte der Löschzug Schloß Holte schon beschriften lassen – mit „Freiwillige Feuerwehr Ostritz“ und dem Stadtwappen. „Das war ganz schön aufwendig“, erinnert sich Bernhard Meier. 1995 hatte die Feuerwehr Schloß Holte das 1972 in Betrieb genommene Tanklöschfahrzeug als Leihgabe nach Ostritz gebracht. „Schon damals haben wir vereinbart, dass das Fahrzeug an uns zurückfällt, wenn es die Ostritzer Wehr ausmustert“, sagt Bernhard Meier, inzwischen Ehrenwehrführer. 2016 haben die Ostritzer das Auto zurückgegeben. Dass sich der Wert inzwischen verdoppelt hatte, erzählt man sich gern. 1995 sollen die Ostritzer angeblich fünf D-Mark dafür bezahlt haben, 2016 gaben ihnen die Holter dann fünf Euro zurück. „Das wurde über Naturalien geregelt“, sagte damals Lothar Otto.
Freundschaft übersteht Ende der Städtepartnerschaft

Die Freundschaft unter den beiden Wehren hält länger als die Städtepartnerschaft. „Ich habe nie verstanden, wieso man eine Partnerschaft auflöst“, sagt Wolfgang Brummelte. Im November 2008 haben Schloß Holte-Stukenbrock und Ostritz ihre Partnerschaft offiziell beendet. „Das Projekt war beendet, die handelnden Personen ausgetauscht, Ostritz hat sich verselbstständigt. Die neuen Ratsmitglieder haben keine Beziehung mehr zu den Partnern. Nichts ist schlimmer als Partnerschaften, die nicht mit Leben erfüllt werden“, sagte Burghard Lehmann anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls 2009.

Der Feuerwehr war es aber egal, ob es eine offizielle Partnerschaft gibt oder nicht. „Es haben sich Freundschaften entwickelt. In den ersten Jahren waren wir ein paar Mal im Jahr drüben. Aber es stimmt. Die jungen Leute haben heute keine Beziehung mehr dazu“, sagt Brummelte. In der Aufbruchstimmung sei viel passiert. „Heute sagen die Ostritzer, es ging ihnen nie so gut wie jetzt.“ Die Feuerwehrleute hüben wir drüben hatten sofort einen Draht zueinander. „Wir waren technisch weiter, aber wir hatten und haben dasselbe Ziel: retten, bergen, löschen.“

Noch heute besuchen sich die Feuerwehrleute. 2018 war die Schloß Holte-Stukenbrocker Alters- und Ehrenabteilung mit Anhang in Ostritz. „Heinz Lüke und Dieter Berenspöhler waren noch nie dort und mussten unbedingt hin“, sagt Meier. 2019 war eine Delegation aus Ostritz in Schloß Holte und als Beobachter bei einer Großübung bei der Firma Menzel dabei.

Der Kontakt der beiden Wehren habe sich auf jeden Fall gelohnt. „Für die Ostritzer auf jeden Fall. Aber auch mir hat es Spaß gemacht. Sonst wäre ich nie so weit Richtung Osten gereist. Ostritz liegt im Drei-Länder-Eck. Besuche in Polen waren ein echtes Erlebnis“, sagt Brummelte. Er erinnert sich daran, dass die Autobahn keine Leitplanken hatte und man einfach drehen konnte. „Heute ist es dort wie hier.“

Drei Verletzte nach heftigem Auffahrunfall an der Sender Straße

(Schloß Holte-Stukenbrock; 24.09.2020) Ein Bulli fährt auf einen Pkw auf. Die drei Unfallbeteiligten müssen in ein Krankenhaus gebracht werden. Selbst der Rettungshubschrauber war alarmiert worden.

Von Andreas Eickhoff, www.nw-news.de

Schloß Holte-Stukenbrock. Eingeklemmte Person, so lautete der Alarm. Doch am Unfallort stellte sich die Situation glücklicherweise weniger dramatisch dar. Obgleich Menschen verletzt wurden. Nach einem heftigen Auffahrunfall auf der Sender Straße mussten am Donnerstagmittag drei Menschen ins Krankenhaus transportiert werden, auch der Rettungshubschrauber Christoph 13 landete unweit der Unfallstelle.

Zu dem Unfall kam es nach ersten Angaben der Polizei gegen 12.55 Uhr, als eine 48-jährige Bielefelderin mit ihrem Auto auf der Sender Straße in Richtung Verl unterwegs war. Auf dem Beifahrersitz saß ihre 18-jährige Tochter. Zeugen berichteten später, die Frau habe die Fahrt verlangsamt, weil sie augenscheinlich auf den Stadtweg abbiegen wollte.

Allerdings beschleunigte sie im Bereich der Einmündung kurz, um dann an der nächsten Grundstückszufahrt erneut abzubremsen. Dies erkannte der Fahrer eines Verler Unternehmens nicht rechtzeitig und fuhr auf den Pkw auf.
Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 15.000 Euro

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der Bielefelderin nach rechts von der Straße geschleudert und blieb schließlich auf der Fahrerseite im angrenzenden Graben liegen. Der weiße Bulli blieb auf dem Asphalt, hatte aber einen erheblichen Frontschaden.

Neben den beiden Löschzügen Schloß Holte und Stukenbrock alarmierte die Kreisleitstelle Rettungswagen aus SHS und Verl und einen Rettungshubschrauber. Der wurde aber nicht benötigt. Nach einer ersten Untersuchung an der Unfallstelle wurden die drei Beteiligten zur weiteren Diagnostik ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei sperrte die Sender Straße für knapp eine Stunde komplett, den Schaden schätzt die Polizei auf insgesamt etwa 15.000 Euro.

Quelle: https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/schloss_holte_stukenbrock/22867817_Drei-Verletzte-nach-heftigen-Auffahrunfall-an-der-Sender-Strasse.html

Hunderte Strohballen verbrennen in Verl

(Schloß Holte-Stukenbrock; 17.09.2020) Die Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock unterstützen die Feuerwehr Verl bei einem Großbrand. Wir unterstützen dort mit Fahrzeugen und vor allem einer Mannschaft mit Atemschutzgeräteträger*innen für die kräfteaufreibende und personalintensive Arbeit vor Ort.

Bericht im Westfalenblatt:

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Verl/4275385-Verl-Hunderte-Strohballen-verbrennen-in-Verl
21.10.20 10:42 - SONH
Sonstiges
Holter Str.

Sirenenalarm

Bedeutung des Sirenenalarms
Viele fragen sich, warum das Sirenennetz in der heutigen Zeit wieder aufgebaut wird.
Es hat mehrere Gründe. Die wichtigste ist der Schutz des Bürgers. Denn auch wenn der Handy-Akku leer ist, oder man

Wenn´s brennt!

Wie verhalte ich mich im Brandfall?
Das Wichtigste: RUHE bewahren!
Außerdem gilt es folgende Hinweise zu befolgen:

ADAC-Rettungskarte

Unsere Hilfe für Ihre Rettung bei Autounfällen
Die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte erleichtert Rettungskräften die Befreiung von Insassen aus Fahrzeugen. Moderne Autos bieten einen besseren
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