Freiwillige Feuerwehr
Schloß Holte-Stukenbrock

Freiwillige Feuerwehr - Schloß Holte-Stukenbrock

Lkw-Unfall auf der A33 bei Schloß Holte-Stukenbrock

(Schloß Holte-Stukenbrock; 11.10.2021) Am Montagmorgen mussten Autofahrer auf der A33 viel Geduld aufbringen. Nach einem Lkw-Unfall staute es sich bei Schloß Holte-Stukenbrock auf mehreren Kilometern Länge. Die A33 war mehrere Stunden gesperrt.

Von Christian Müller, Quelle: Westfalen-Blatt.

Am frühen Montagmorgen geriet ein Lkw-Fahrer (24) mit seinem 40-Tonner aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kam auf der Leitplanke zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Der Laster aus Niedersachsen war mit sechs Tonnen Wattestäbchen beladen.

Autobahnpolizisten sperrten ab etwa 5.30 Uhr den rechten Fahrstreifen zwischen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne. In Fahrtrichtung Paderborn staute es sich auf mindestens sieben Kilometern Länge.

Autofahrer mussten mit einer Zeitverzögerung von rund einer Stunde rechnen oder die Autobahn 33 bereits ab dem Kreuz Bielefeld weiträumig umfahren. Auch in den Stadtgebieten von Schloß Holte-Stukenbrock und Hövelhof kam es auf den Ausweichstrecken zu langen Staus. Die von der Polizei empfohlene Umleitung U64 war teils völlig überlastet.

Ein erster Bergungsversuch des havarierten Lasters schlug fehl, da über der Unfallstelle eine Hochspannungsleitung verläuft. Der eingesetzte Bergekran hatte nicht genügend Sicherheitsabstand zu den stromführenden Leitungen. Die Spannungsversorgung abzuschalten war keine Option.

Polizeisprecher Fabian Rickel erklärte zum nächsten Versuch, die Leitplanke an dieser Stelle zurückzubauen und den Lkw mit einer Seilwinde eines Abschleppers zu bergen. Der Lkw hatte die Leitplanke auf einer Länge von rund 100 Metern plattgewalzt. Für diese Arbeiten wurden mehrere Stunden anvisiert.

Für die Bergung wurde gegen 9.30 Uhr die Richtungsfahrbahn Paderborn/Brilon komplett gesperrt werden. Die Polizei hatte vorher die im Stau stehenden die Unfallstelle passieren lassen. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei machten die A33 ab Schloß Holte-Stukenbrock dicht. Es staute sich teils bis zum Autobahnkreuz Bielefeld (A2/A33).

Feuerwehrkräfte aus Schloß Holte-Stukenbrock pumpten den Dieseltank leer, weil dieser durch die Havarie beschädigt wurde. Die Brandbekämpfer stellten den Brandschutz sicher und demontierten Teile der Leitplanke, um den Lkw aus seiner misslichen befreien zu können.

Um 10.30 Uhr wurde der Lkw Stück für Stück mit einer Seilweinde aus dem Grün gezogen. Die Pannenhelfer begannen im Anschluss die Kardanwelle auszubauen, um den 40 Tonnen-Lkw von der Autobahn zu schleppen. Nachdem der Laster abgeschleppt wurde, reinigten die Mitarbeiter der Autobahnmeiterei die Fahrbahn. Trümmer und ausgelaufene Betriebsstoffe mussten entfernt werden.

Stefan Wiesing vom Abschleppdienst Thorwesten machte den Lkw wieder rollfähig. Der 49-jährige Routinier berichtete, wären die Hochspannungsleitungen nicht dagewesen, hätten sie den Lkw mit einem Kran an den drei Achsen hochgehoben und abgefahren.

"Das wären vielleicht zwei Stunden Arbeit gewesen. Aber hier kann ich keinen Kran aufbauen. Da sich der Lkw die Luftschläuche aufgeschnitten hatte und die Bremsen blockierten, brauchten wir Platz für die Bergung. Und das ging leider nur mit einer Vollsperrung. Für meine Kollegen und mich, sowie den Verkehrsteilnehmern wäre das sonst viel zu gefährlich."

Im Rückstau der Unfallstelle kam es am Vormittag unweit der Abfahrt Schloß Holte-Stukenbrock zu einem Auffahrunfall von zwei Lastwagen, von denen einer abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde auch bei diesem Unfall niemand. An der Stelle sollten die im Stau stehenden von der Autobahn abgeleitet werden. Es kam zu weiteren Verzögerungen.

Dann ging deutlich schneller als geplant: Um 12.45 Uhr (geplant war 15 Uhr) kam die fast schon erlösende Nachricht der Autobahnpolizei für alle Autofahrer und Anwohner der Umleitungsstrecke. Die Vollsperrung der Autobahn 33 zwischen Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne wurde aufgehoben. In der Baustelle waren wieder beide Fahrstreifen befahrbar. Zum entstandenen Gesamtsachschaden gibt es noch keine Aussagen.

https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/schloss-holte-stukenbrock/lkw-unfall-auf-der-a33-bei-schloss-holte-stukenbrock-2448053

Truppmann-Ausbildung

(Schloß Holte-Stukenbrock; 01.09.2021) Schon seit einigen Jahren kooperieren die Feuerwehr der Stadt Verl (Löschzüge Verl, Kaunitz und Sürenheide) sowie die Feuerwehr der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock (Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock) bei der Grundausbildung neuer Kameradinnen und Kameraden zum "Truppmann".

Alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren erhalten die gleiche Truppmannausbildung. Diese wird nach landesrechtlichen Regelungen durchgeführt und ist nach erfolgreicher Teilnahme an der
Truppmannausbildung Teil 1 und Teil 2 abgeschlossen.
Ziel der Truppmannausbildung Teil 1 ist die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden
Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in Truppmannfunktion unter Anleitung.
Ziel der Truppmannausbildung Teil 2 ist die selbstständige Wahrnehmung der
Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie die Vermittlung standortbezogener
Kenntnisse.

In diesem Jahr erfolgt die Ausbildung als Pilotprojekt zusammen mit dem Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW, Münster). Hierbei wird die Ausbildung neben zentralen und gemeinsamen Veranstaltungen auch Online im Selbststudium sowie in Kleingruppen mit Unterstützung von "Paten" in den jeweiligen Einheiten durchgeführt.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Erfolg!

Hauswand stürzt ein

(Schloß Holte-Stukenbrock; 06.06.2021) Einsatz der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks am Libellenweg in Schloß Holte-Stukenbrock

Von Monika Schönfeld, Westfalen-Blatt

Bei Renovierungs- und Umbauarbeiten ist am Libellenweg am Sonntagvormittag ein Teil einer Hauswand eines Einfamilienhauses eingestürzt. Verletzt wurde niemand.
Der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Fabian Johann-vor-der-Brüggen wurde um 11.24 Uhr alarmiert. „Die Hauswand drohte komplett abzurutschen“, sagt der Löschzugführer. Die ersten Maßnahmen zur Absicherung und Abstützung haben die Feuerwehrleute getroffen, dann den Bauberater des Technischen Hilfswerks angefordert. Der alarmierte die Ortsgruppe Gütersloh, die nachmittags mit 18 Leuten der Fachgruppe Bergung und dem Einsatzgerüstsystem anrückte. „Wir werden im Gebäude zwei Türme errichten, die die Decke zum Obergeschoss abstützen“, berichtete eine Sprecherin des THW. Das ursprüngliche Haus ist etwa 120 Jahre alt und wurde um 1950 umgebaut.

Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/owl/hauswand-sturzt-ein-1048165?pid=true
21.10.21 11:22 - BAM
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