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Rettungskräfte sind gut ausgerüstet
(Schloß Holte-Stukenbrock; 30.10.2017)
Freiwillige Feuerwehr: Beide Löschzüge erhalten neue Gerätewagen. Der Brandschutzbedarfsplan sei damit zufriedenstellend umgesetzt worden. 2018 soll ein neuer Plan erstellt werden
Von Kristoffer Fillies
Schloß Holte-Stukenbrock. Die Feuerwehrmänner der Stadt sind zufrieden: Der auf fünf Jahre angelegte Brandschutzbedarfsplan sei umgesetzt worden, sagt Stadtbrandinspektor Bruno Wulf, stellvertretender Leiter der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr. Am Wochenende konnten nun zwei neue
"Gut 500.000 Euro haben wir mit dem Kauf der neuen Gerätewagen in die Sicherheit der Bürger investiert", sagte Bürgermeister Hubert Erichlandwehr während der Einweihung am Gerätehaus des Löschzuges Stukenbrock. Die Feuerwehrleute hatten sich in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Wünschen zur Ausstattung der neuen Wagen beteiligt. So konnte sichergestellt werden, dass sie mit der neuen Ausrüstung auf ihren Rettungseinsätzen das geeignetste Werkzeug dabei haben. Auf den GW-L2 ist Platz für mehrere Rollcontainer mit unterschiedlichem Material, darunter Schutzanzüge, Ölbindemittel, Lichtmaschinen und Schläuche. In der Fahrerkabine ist zudem Platz für sechs Feuerwehrleute.
Die Jugendfeuerwehr hat jetzt ein eigenes Übungsfahrzeug
Mit den neuen Wagen haben die Löschzüge nun insgesamt 13 Einsatzfahrzeuge. Das alte ausgemusterte Löschgruppenfahrzeug Typ LF16 wird zur Unterstützung der Feuerwehr in Valmira in den Norden Lettlands geschickt. Valmira ist eine Partnerstadt des Kreises Gütersloh. Ein weiteres Löschgruppenfahrzeug, Typ LF10, bleibt in der Stadt und wird ab sofort von der Jugendfeuerwehr als Übungswagen genutzt.
Zur Einweihung der Gerätewagen kamen neben den heimischen Feuerwehrmännern auch Abordnungen aus den Nachbarwehren Verl, Kaunitz, Hövelhof und Oerlinghausen. Der evangelische Pfarrer Reinhard Bogdan und Monsignore Wolfgang Bender von der katholischen Polizeiseelsorge segneten die beiden neuen Gerätewagen und überreichten den Löschzugführern jeweils ein Kreuz. "Als Zeichen des Schutzes für die Feuerwehrmänner während ihrer Einsätze", sagte Pfarrer Bogdan.
"Ohne die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr könnte die Sicherheit nicht gewährleistet werden", sagt Udo Huchtmann, stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Gütersloh. 157.000 Feuerwehrleute seien in Nordrhein-Westfalen aktiv, die überwiegende Zahl davon bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die beiden Löschzüge in SHS haben jeweils etwa 60 aktive Leute, dazu kommt noch die gemeinsame Jugendfeuerwehr mit gut 20 Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren. Durchschnittlich 180 bis 220 Rettungseinsätze haben die Löschzüge im Jahr, sagt Stadtbrandinspektor Bruno Wulf.
Der Brandschutzbedarfsplan für die hiesigen Feuerwehren ist auf fünf Jahre ausgelegt und führt den Ist-Zustand und neue Schutzziele auf. Er wird kommendes Jahr fortgeschrieben. Als mittlere kreisangehörige Stadt mit mehr als 26.500 Einwohnern müsste Schloß Holte-Stukenbrock eigentlich eine hauptamtliche Feuerwache haben. Allerdings können Städte auch mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten arbeiten. Für den Haushalt 2018 seien Erweiterungen an den Gerätehäusern geplant, sagt Bürgermeister Hubert Erichlandwehr.
© 2017 Neue Westfälische
06 - Schloß Holte-Stukenbrock, Montag 30. Oktober 2017
Freiwillige Feuerwehr: Beide Löschzüge erhalten neue Gerätewagen. Der Brandschutzbedarfsplan sei damit zufriedenstellend umgesetzt worden. 2018 soll ein neuer Plan erstellt werdenVon Kristoffer Fillies
Schloß Holte-Stukenbrock. Die Feuerwehrmänner der Stadt sind zufrieden: Der auf fünf Jahre angelegte Brandschutzbedarfsplan sei umgesetzt worden, sagt Stadtbrandinspektor Bruno Wulf, stellvertretender Leiter der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr. Am Wochenende konnten nun zwei neue
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Gerätewagen Logistik (Typ GW-L2) an die beiden Löschzüge in Schloß Holte und Stukenbrock übergeben werden. In der Nacht zu Samstag kamen sie sogar gleich zum Einsatz (siehe Bericht unten)."Gut 500.000 Euro haben wir mit dem Kauf der neuen Gerätewagen in die Sicherheit der Bürger investiert", sagte Bürgermeister Hubert Erichlandwehr während der Einweihung am Gerätehaus des Löschzuges Stukenbrock. Die Feuerwehrleute hatten sich in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Wünschen zur Ausstattung der neuen Wagen beteiligt. So konnte sichergestellt werden, dass sie mit der neuen Ausrüstung auf ihren Rettungseinsätzen das geeignetste Werkzeug dabei haben. Auf den GW-L2 ist Platz für mehrere Rollcontainer mit unterschiedlichem Material, darunter Schutzanzüge, Ölbindemittel, Lichtmaschinen und Schläuche. In der Fahrerkabine ist zudem Platz für sechs Feuerwehrleute.
Die Jugendfeuerwehr hat jetzt ein eigenes Übungsfahrzeug
Mit den neuen Wagen haben die Löschzüge nun insgesamt 13 Einsatzfahrzeuge. Das alte ausgemusterte Löschgruppenfahrzeug Typ LF16 wird zur Unterstützung der Feuerwehr in Valmira in den Norden Lettlands geschickt. Valmira ist eine Partnerstadt des Kreises Gütersloh. Ein weiteres Löschgruppenfahrzeug, Typ LF10, bleibt in der Stadt und wird ab sofort von der Jugendfeuerwehr als Übungswagen genutzt.
Zur Einweihung der Gerätewagen kamen neben den heimischen Feuerwehrmännern auch Abordnungen aus den Nachbarwehren Verl, Kaunitz, Hövelhof und Oerlinghausen. Der evangelische Pfarrer Reinhard Bogdan und Monsignore Wolfgang Bender von der katholischen Polizeiseelsorge segneten die beiden neuen Gerätewagen und überreichten den Löschzugführern jeweils ein Kreuz. "Als Zeichen des Schutzes für die Feuerwehrmänner während ihrer Einsätze", sagte Pfarrer Bogdan.
"Ohne die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr könnte die Sicherheit nicht gewährleistet werden", sagt Udo Huchtmann, stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Gütersloh. 157.000 Feuerwehrleute seien in Nordrhein-Westfalen aktiv, die überwiegende Zahl davon bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die beiden Löschzüge in SHS haben jeweils etwa 60 aktive Leute, dazu kommt noch die gemeinsame Jugendfeuerwehr mit gut 20 Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren. Durchschnittlich 180 bis 220 Rettungseinsätze haben die Löschzüge im Jahr, sagt Stadtbrandinspektor Bruno Wulf.
Der Brandschutzbedarfsplan für die hiesigen Feuerwehren ist auf fünf Jahre ausgelegt und führt den Ist-Zustand und neue Schutzziele auf. Er wird kommendes Jahr fortgeschrieben. Als mittlere kreisangehörige Stadt mit mehr als 26.500 Einwohnern müsste Schloß Holte-Stukenbrock eigentlich eine hauptamtliche Feuerwache haben. Allerdings können Städte auch mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten arbeiten. Für den Haushalt 2018 seien Erweiterungen an den Gerätehäusern geplant, sagt Bürgermeister Hubert Erichlandwehr.
© 2017 Neue Westfälische
06 - Schloß Holte-Stukenbrock, Montag 30. Oktober 2017
Gartenhütte mit Sauna wird bei Brand zerstört
(Schloß Holte-Stukenbrock; 28.10.2017)
Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet in der Nacht zu Samstag gegen 3.15 Uhr eine zu einer Sauna umgebaute, hölzerne Gartenhütte auf einem umzäunten Grundstück am Flößweg in Brand und wurde völlig zerstört. Die Feuerwehr rückte mit den Löschzügen aus Stukenbrock und Schloß Holte an, der Brand konnte schnell gelöscht werden.
Vier der Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor giftigen Brandrauch zu schützen. Anwohner und Feuerwehrleute konnten noch
Etwa 90 Minuten nach dem Alarm waren die Flammen gelöscht, so dass die Feuerwehrleute wieder einrücken konnten. Verletzt wurde durch den Brand niemand, die Ermittlungen zur Brandursache dauern nach Polizeiangaben an.
Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet in der Nacht zu Samstag gegen 3.15 Uhr eine zu einer Sauna umgebaute, hölzerne Gartenhütte auf einem umzäunten Grundstück am Flößweg in Brand und wurde völlig zerstört. Die Feuerwehr rückte mit den Löschzügen aus Stukenbrock und Schloß Holte an, der Brand konnte schnell gelöscht werden.Vier der Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor giftigen Brandrauch zu schützen. Anwohner und Feuerwehrleute konnten noch
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schnell einen Wohnwagen, der in unmittelbarer Nähe der Gartenhütte stand, aus dem Gefahrenbereich schieben.Etwa 90 Minuten nach dem Alarm waren die Flammen gelöscht, so dass die Feuerwehrleute wieder einrücken konnten. Verletzt wurde durch den Brand niemand, die Ermittlungen zur Brandursache dauern nach Polizeiangaben an.
Vorbildlich und pflichtbewusst
(Schloß Holte-Stukenbrock; 23.09.2017)
Gerald Scharfe feiert Dienstjubiläum
Schloß Holte-Stukenbrock (ibe). Gerald Scharfe, Schriftführer des Fördervereins für den Löschzug Stukenbrock, hat am Samstag sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Ihm zu Ehren hatten sich rund 30 Kameraden und der Spielmannszug St. Johannes zu einem Fackelzug an der Kreuzung Füchtenweg/Birkenweg getroffen. In Begleitung der Musiker marschierten die Feuerwehrmänner und -frauen zum Haus des Jubilars an der Holter Straße und übergaben ihm
Löschzugführer Daniel Kammertöns blickte in seiner Rede auf die Laufbahn und Leistungen des Jubilars zurück, der am 7. Oktober 1992 in den Löschzug Stukenbrock eingetreten war. Befördert wurde er 1992 zum Feuerwehranwärter, 1994 zum Feuerwehrmann, 1997 zum Oberfeuerwehrmann und 2000 zum Unterbrandmeister. Geehrt wurde er 2015 mit dem Fluthelferorden.
In den 25 Jahren nahm er an 1416 Einsätzen teil und absolvierte 2793 Einsatzstunden. »Gerald Scharfe nimmt an allen Terminen des Löschzugs teil, wenn es möglich ist«, stellte der Löschzugführer heraus. Außerdem setze er sich vorbildlich für den Nachwuchs der Feuerwehr ein. Seine Tochter Elena Marie gehört seit ihrem zwölften Lebensjahr der Jugendfeuerwehr an.
Gerald Scharfe feiert DienstjubiläumSchloß Holte-Stukenbrock (ibe). Gerald Scharfe, Schriftführer des Fördervereins für den Löschzug Stukenbrock, hat am Samstag sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Ihm zu Ehren hatten sich rund 30 Kameraden und der Spielmannszug St. Johannes zu einem Fackelzug an der Kreuzung Füchtenweg/Birkenweg getroffen. In Begleitung der Musiker marschierten die Feuerwehrmänner und -frauen zum Haus des Jubilars an der Holter Straße und übergaben ihm
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eine Figur des Heiligen Florian (Schutzpatron der Feuerwehr) und einen bunten Blumenstrauß.Löschzugführer Daniel Kammertöns blickte in seiner Rede auf die Laufbahn und Leistungen des Jubilars zurück, der am 7. Oktober 1992 in den Löschzug Stukenbrock eingetreten war. Befördert wurde er 1992 zum Feuerwehranwärter, 1994 zum Feuerwehrmann, 1997 zum Oberfeuerwehrmann und 2000 zum Unterbrandmeister. Geehrt wurde er 2015 mit dem Fluthelferorden.
In den 25 Jahren nahm er an 1416 Einsätzen teil und absolvierte 2793 Einsatzstunden. »Gerald Scharfe nimmt an allen Terminen des Löschzugs teil, wenn es möglich ist«, stellte der Löschzugführer heraus. Außerdem setze er sich vorbildlich für den Nachwuchs der Feuerwehr ein. Seine Tochter Elena Marie gehört seit ihrem zwölften Lebensjahr der Jugendfeuerwehr an.
Übungstag: "LKW-Rettung"
(Schloß Holte-Stukenbrock; 02.09.2017)
Wie sicher ich ein LKW-Fahrerhaus auf einem Fahrgestell damit beim manipulieren mit dem hydraulischen Rettungsgerät nicht unvorhersehbares passiert?
Wie schaffe ich eine Zugangsöffnung zum eingeklemmten LKW-Fahrer?
Wo befinden sich Verstärkungen an LKW-Fahrerhäuser bei denen ich mit unserem hydraulischen Rettungsgerät keine Chance habe sie zu durchbrechen, zu schneiden oder auf zu spreizen?
Diese und weitere Fragen beantworten wir uns bei einem Übungstag zum Thema LKW-Rettung.
Wir
Wie sicher ich ein LKW-Fahrerhaus auf einem Fahrgestell damit beim manipulieren mit dem hydraulischen Rettungsgerät nicht unvorhersehbares passiert?Wie schaffe ich eine Zugangsöffnung zum eingeklemmten LKW-Fahrer?
Wo befinden sich Verstärkungen an LKW-Fahrerhäuser bei denen ich mit unserem hydraulischen Rettungsgerät keine Chance habe sie zu durchbrechen, zu schneiden oder auf zu spreizen?
Diese und weitere Fragen beantworten wir uns bei einem Übungstag zum Thema LKW-Rettung.
Wir
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beginnen mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus, danach stehen ca. 60 Minuten theoretische Einweisung in das Thema auf dem Programm, bevor wir zum Autohaus Thorwesten fahren um dort die erlernte Theorie in die Praxis um zu setzen. Dazu werden uns vom Autohaus Thorwesten zwei Schrottreife Fahrerkabinen zur Verfügung gestellt um unser Werkzeug entsprechend testen und damit üben zu können. Vielen Dank dafür! Mit Sicherheit beim Stukenbrocker Schützenfest
(Schloß Holte-Stukenbrock; 20.08.2017)
Stark im Lokalen - Also dürfen wir auch beim Stukenbrocker Schützenfest nicht fehlen.
Von der Terrorgefahr in Deutschland wollen wir uns bei unseren feiern nicht beeinflussen lassen! So klingt es durch die Lande. Damit wir trotzdem unsere Traditionsveranstaltungen möglichst unbeschwert feiern und genießen können sind auch wir als Feuerwehr gefordert. Wir sichern den traditionellen Festumzug am Schützenfestsonntag mit 2 Großfahrzeugen ab und versuchen dabei auch den anderen Verkehrsteilnehmern
Stark im Lokalen - Also dürfen wir auch beim Stukenbrocker Schützenfest nicht fehlen.Von der Terrorgefahr in Deutschland wollen wir uns bei unseren feiern nicht beeinflussen lassen! So klingt es durch die Lande. Damit wir trotzdem unsere Traditionsveranstaltungen möglichst unbeschwert feiern und genießen können sind auch wir als Feuerwehr gefordert. Wir sichern den traditionellen Festumzug am Schützenfestsonntag mit 2 Großfahrzeugen ab und versuchen dabei auch den anderen Verkehrsteilnehmern
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gerecht zu werden und die Sperrungen so kurz wie möglich, also nur so Lange wie nötig aufrecht zu erhalten. Manchmal wenn alles schläft...
(Schloß Holte-Stukenbrock; 18.08.2017)
...dann machen wir es uns mit unserer Technik wieder hell. Viele bekommen es in unserer Stadt vielleicht gar nicht mit und liegen schlummernd unter ihren Decken in gemütlich warmen Betten und erholen sich für den nächsten Tag. -> Klappt bei uns nicht immer.
Oft sind es Einsätze wie hier auf der Autobahn, bei dem 2 Menschen verletzt sind oder auch andere Einsätze die eher Leise ablaufen die uns den Schlaf rauben.
Aber deswegen heißt es bei uns: "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr." Und wenn
...dann machen wir es uns mit unserer Technik wieder hell. Viele bekommen es in unserer Stadt vielleicht gar nicht mit und liegen schlummernd unter ihren Decken in gemütlich warmen Betten und erholen sich für den nächsten Tag. -> Klappt bei uns nicht immer.Oft sind es Einsätze wie hier auf der Autobahn, bei dem 2 Menschen verletzt sind oder auch andere Einsätze die eher Leise ablaufen die uns den Schlaf rauben.
Aber deswegen heißt es bei uns: "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr." Und wenn
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es "piept" dann machen wir wieder gerne mit!
Schloß Holte-Stukenbrock