Freiwillige Feuerwehr
Schloß Holte-Stukenbrock

Freiwillige Feuerwehr - Schloß Holte-Stukenbrock

Feuer springt aufs Nachbarhaus über

(Schloß Holte-Stukenbrock; 22.08.2022) Großbrand an der Alten Poststraße auf der Grenze zwischen Hövelhof und Schloß Holte-Stukenbrock

Quelle: www.westfalen-blatt.de; von Monika Schönfeld

Hövelhof/Schloß Holte-Stukenbrock

Ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro ist am Montagnachmittag bei einem Großbrand an der Alten Poststraße entstanden. An der Grenze zwischen Hövelhof und Schloß Holte-Stukenbrock ist aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer im Carport eines Hauses ausgebrochen und aufs Nachbarhaus übergesprungen. Das eine Haus ist zurzeit unbewohnt, die Familie im Nebenhaus war nicht zu Hause. Verletzt wurde niemand.

Quelle:
https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-guetersloh/feuer-springt-aufs-nachbarhaus-uber-2617240

Mann aus SHS staunt nicht schlecht: Ein Pelikan steht im Garten

(Schloß Holte-Stukenbrock; 14.06.2022) Von Sigurd Gringel, nw-news.de

Schloß Holte-Stukenbrock. Zuerst dachte Jan Henning Engbert, jemand hätte ihm einen Streich gespielt und heimlich eine Skulptur in den Garten gestellt. Auf den zweiten Blick sah er, dass es sich um einen lebendigen Pelikan handelte. Der ist am Montagnachmittag in seinem Garten gelandet. Doch woher kam das Tier?

Jan Henning Engbert informierte die Polizei und rief in den Tierparks der Region an: Olderdissen in Bielefeld, Safariland in Schloß Holte-Stukenbrock und Nadermann in Delbrück-Ostenland. Niemand vermisste einen Pelikan. Er postete die Info auch auf Facebook, und dort erhielt er den Hinweis, auch beim Biohof Bremehr in Verl nachzufragen. Dort leben unter anderem auch einige Alpakas. Treffer.

Doch fünf Minuten, bevor der Besitzer bei den Engberts in Liemke eintraf, flog der Ausreißer schon weiter Richtung Recyclinghof am Altenkamp. Dort konnte der Pelikan aufgegriffen und wieder nach Hause gebracht werden. Kurios: Der Besitzer dachte, das Tier könne gar nicht fliegen.


Quelle: https://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/schloss_holte_stukenbrock/23285795_Mann-aus-SHS-staunt-nicht-schlecht-Ploetzlich-steht-ein-Pelikan-im-Garten.html

Truppmann-Ausbildung - Lehren aus dem Pilotprojekt ziehen

(Schloß Holte-Stukenbrock; 07.05.2022) Von Marcus Tschackert, Westfalen-Blatt

Verl (WB). Die Truppmann-Ausbildung soll und muss flexibler werden, wenn Freiwillige Feuerwehren auch in Zukunft Nachwuchskräfte für das Ehrenamt begeistern wollen. Die beiden Wehren in Verl und Schloss Holte-Stukenbrock sind Teil eines landesweiten Pilotprojekts, das die Grundausbildung veränderbar und eigenverantwortlicher gestalten soll. 25 Teilnehmer haben in Summe gute Erfahrungen gemacht. Sie sind jetzt Feuerwehrmänner und -frauen.

„Die Ausbildung muss mit der Zeit gehen“, sieht Bruno Wulf, stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Schloß Holte-Stukenbrock, durchaus Reformbedarf. Wulf und Dirk Späte, stellvertretender Löschzugführer, haben gemeinsam den Pilotversuch in Verl geleitet. Dazu gehört etwa, nicht mehr zweimal in der Woche die Ausbildungsbank zu drücken. Die Feuerwehr-Grundausbildung wurde umgestrickt. „Teilnehmer konnten sich jetzt viel Wissen in Selbstlernphasen aneignen. Das war neu“, so Wulf.

Das Material dafür hat das Institut der Feuerwehren (IdF) in Münster aufbereitet und zur Verfügung gestellt. „Wir können jetzt die modernen und digitalen Unterrichtsmöglichkeiten besser einsetzen und nutzen. Inhalte werden zum Beispiel in Videos vermittelt. Oder Teilnehmer müssen in dargestellten Fallsituationen erkennen, was zu tun wäre“, zählt Dirk Späte auf, der auch Gruppenführer in Sürenheide ist.

Entscheidend sei, dass es Themenblöcke in Modulform gebe, deren Inhalte dann in Testatform sofort abgeprüft werden. „Das hat den großen Vorteil, dass am Ende des neunmonatigen Kurses keine Megaprüfung mehr auf die Teilnehmer wartet“, findet Wulf.

Allerdings komme nicht jeder mit der Freiheit des Lernens gleichermaßen zurecht, schränkt Späte ein. Das sei ein Erfahrungswert des zurückliegenden Dreivierteljahres. „Es gibt eben auch hier Last-Minute-Arbeiter, die am Ende etwas Aufschub brauchen“, so Wulf.

Der Theorieanteil hat sich gleichzeitig von 30 auf 50 Prozent verschoben. Themen wie Rechts- oder Gerätekunde ließen sich aus Sicht der Initiatoren besser und flexibler handhaben. Gleichzeitig böte sich die Möglichkeit, das Unterrichtsvolumen von derzeit 160?Einheiten zu reduzieren.

„Die Praxis und Routine stellt sich bei den frischgebackenen Feuerwehrleuten ohnehin bei den Dienstabenden durch permanentes Üben und Wiederholen ein“, so Späte. Die Feuerwehr-Basisausbildung stelle die Voraussetzung für den Dienst dar. Berufliche oder familiäre Situationen sollen aber nicht daran hindern, den Kurs abzuschließen, erklärt Wulf.

Einen Punkt allerdings fanden die 25 Absolventen aus Schloß Holte-Stukenbrock und Verl kritisch. „Die Kameradschaft bleibt bei dieser Form mehr auf der Strecke. Das war einhellige Meinung“, so Wulf. Auch das werde als Erfahrungswert nach Münster weitergegeben. Mit einer Reform rechnen Wulf und Späte erst in drei bis vier Jahren.
19.09.22 11:17 - FF2
BMA Feuer 2
Holter Strasse

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