Aktuelles vom Löschzug Stukenbrock und Umgebung
  Feuerwehrfest 2012 - 80 Jahre Löschzug Stukenbrock

12.05.2012

Spritzenball 2012: Der Löschzug Stukenbrock feiert 80-jähriges Bestehen

Am ersten Wochenende im Juni ist es wieder soweit: Der Löschzug Stukenbrock lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum Spritzenball rund um das Feuerwehrgerätehaus Stukenbrock ein.
Dort erwartet Sie am Samstagabend ab 20:00Uhr das „Team 69“ mit Hits aus den 80ern, 90ern und von heute, um Ihnen ordentlich einzuheizen. Der Eintritt ist frei. Verbringen Sie gesellige Stunden mit Ihrer Feuerwehr.
Plaudern, feiern und tanzen Sie bis in die frühen Morgenstunden.

Am Sonntag heißt es: Spargelzeit mit dem Team „Gasthof zur Post“. Ab11:00 Uhr bietet Ihnen Jörg Grothaus und sein Team ein ausgiebiges Spargelschlemmen in geselliger Atmosphäre.
Zu unserem 80-jährigen Bestehen findet ab 14:30 Uhr ein Festmarsch mit benachbarten Feuerwehren und Vereinen vom Schützenplatz über die Holter Straße und die Hauptstraße zum Feuerwehrgerätehaus statt. Ab 15:00 Uhr erhalten Sie außerdem Kuchen nach Großmutters Rezept.
Auch für die kleinen Gäste steht einiges auf dem Programm: Die Puppenbühne Extertal, Hüpfburg, Kinderschminken, Wasserspritzen, Eisverkauf und vieles mehr. Am Nachmittag erwartet Sie eine Schauübung zum Mitmachen. „Löschen für jedermann“ steht hier auf dem Programm.

Nutzen Sie das Wochenende am 02. und 03. Juni um mit Ihrem Löschzug Stukenbrock und Freunden und Bekannten einige schöne Stunden zu verbringen. Feiern Sie mit uns unseren 80. Geburtstag.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Infos

  Unfall Kreuzung Sender Straße/ Ebbinghausweg

16.03.2012

Ein 50-Jähriger Toyotafahrer hatte die Vorfahrt eines Golf übersehen, in dem die 49-Jährige Fahrerin, ihre beiden Töchter sowie ihre einjährige Enkelin saß. Nach Angaben der Polizei wollte der Fahrer des Geländewagens vom Ebbinghausweg links Richtung Schloß Holte abbiegen, als er den von rechts kommenden grünen Golf der Frau aus Soest übersah.

Im Kreuzungebreich kam es zum Zusammenstoß, der Golf schleuderte nach rechts von der Fahrbahn, der schwarze Toyota drehte sich um die eigene Achse und blieb entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.
In den ersten Notrufen wurde berichtet, die Insassen seien eingeklemmt. Daraufhin wurden die Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock sowie insgesamt fünf Rettungswagen aus Schloß Holte-Stukenbrock (zwei), Verl, Oerlinghausen und Hövelhof alarmiert.
Ferner wurde der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 eingeflogen. Aufgrund der großen Anzahl Verletzter wurde auch der "Organisationsleiter Rettungsdienst" (OrgL) alarmiert.
Als die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, stellte sich die Lage wenig dramatisch dar. Die Verletzten waren offenbar lediglich leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung in den umliegenden Krankenhäuser wieder entlassen werden. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab und unterstützte mit der Drehleiter die Spurensicherung der Polizei.
So konnten die Beamten Übersichtsbilder aus großer Höhe machen, die Sender Straße blieb rund eineinhalb Stunden ebenso gesperrt wie der Ebbinghausweg im Kreuzungsbereich. Der Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
© Neue Westfälische, Foto: ANDREAS EICKHOFF

  18 Stunden Löscheinsatz beim Reiterhof Hachmann

13.02.2012

Ein Großbrand hat am Samstagmorgen das Wohn- und Stallgebäude des Reiterhofs Hachmann Am Furlbach in der Stukenbrocker Senne in Schutt und Asche gelegt. Auch ein massiver Feuerwehreinsatz mit den Löschzügen Schloß Holte, Stukenbrock und Hövelhof konnte den Totalschaden an Stallung und Wohnhaus nicht verhindern - Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.
Der Hofbesitzer hatte den Brand kurz vor acht Uhr bemerkt und sofort den Feuerwehr-Notruf gewählt. Aufgrund der genauen Beschreibung ("Flammen schlagen aus dem Dach") konnte der Leitstellendisponent sofort Großalarm für die Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock auslösen. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden sechs Pferde aus dem Stall gerettet.
In den 2.000 dort gelagerten Heuballen fand das Feuer reichlich Nahrung und breitete sich schnell aus. Nur mit Mühen gelang es den Feuerwehrleuten, die noch Unterstützung von den Kameraden aus Hövelhof erhielten, den Brand auf das betroffene Hauptgebäude zu begrenzen. "Durch die große Hitze und den Funkenflug waren die angrenzenden Gebäude stark gefährdet", berichtete am Sonntagmorgen der Schloss Holter Löschzugführer Andreas Atehens.
So wurden mit vier leistungsfähigen Pumpen mehrere tausend Liter Löschwasser pro Minute an den Brandherd befördert. Dazu wurden kurzerhand in die rund 50 Zentimeter dicken Eisplatten der beiden großen Seen in der Nachbarschaft mit einer Motorsäge Löcher geschnitten, der Furlbach vom Löschzug Hövelhof aufgestaut. "Größere Probleme mit der Wasserversorgung hatten wir hier nicht", bestätigte Athens am Sonntag weiter.
Nach etwa einer Stunde hatten die 120 Feuerwehrleute den Brand so weit unter Kontrolle, dass er sich nicht mehr unkontrolliert ausdehnen konnte. Dabei half auch der Einsatz der beiden Drehleitern aus Schloß Holte und Hövelhof, um eine so genannte "Riegelstellung" aufzubauen und das brennende Gebäude gegenüber den anderen abzuriegeln. Erst gegen 12 Uhr rückten die ersten Einsatzkräfte wieder ab.
Doch ein Ende der Löscharbeiten, die bis in die tiefe Nacht um 2 Uhr andauerten, war noch lange nicht in Sicht. Zwar bereitete nach Athens Angaben die auf dem Dach des Wohnhauses montierte Photovoltaik-Anlage wenig Schwierigkeiten, doch nachdem der Brand weitestgehend gelöscht war, musste der Dachboden mit den 2.000 Ballen Heu komplett abgeräumt werden. Mit Hilfe eines Baggers und zweier Radlader wurde das Futter der Tiere auf einer angrenzenden Wiese ausgebreitet, kleinere Glutnester abgelöscht. Dazu mussten einige Gebäudeteile und der Dachstuhl teilweise abgerissen werden.
Zwischenzeitlich waren zwei Besprechungscontainer des Kreisfeuerwehrverbandes nach Stukenbrock gebracht worden, damit sich die Feuerwehrleute zwischendurch aufwärmen konnten. Während die drei Hausbewohner bei Verwandten Unterschlupf gefunden haben, wurden die Pferde bei Nachbarn untergebracht.
Weder zur Brandursache noch zur Schadenshöhe konnten am Wochenende Angaben gemacht werden. Vor Ort informierte sich Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie der Unteren Wasserbehörde des Kreises Gütersloh über die Löscharbeiten.

Am Sonntagvormittag wurde der Löschzug Schloss Holte für Nachlöscharbeiten alarmiert, knapp zwei Stunden waren die Helfer beschäftigt. Am Nachmittag hielten ihre Stukenbrocker Kameraden noch eine Brandwache.
© Neue Westfälische
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