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JF-Kreis-Zeltlager in Rheda-Wiedenbrück

Am 16.06. trafen wir uns alle um 17:15 Uhr am Gerätehaus, um die letzten Sachen in unseren Anhänger zu packen. Nach einer halben Stunde konnten wir uns dann endlich auf den Weg machen, ins Jugendfeuerwehr-Zeltlager nach Rheda-Wiedenbrück. Als wir dann endlich dort im Schulzentrum ankamen, war es eigentlich sofort klar, wo wir unser Zelt aufschlagen. Es war nämlich nur noch neben den Verlern platz. Also blieb uns nichts anderes übrig, als unser Zelt dort aufzubauen.

Nach einer Weile hatten wir dann endlich das Zelt so stehen, wie wir es wollten. Und dann stürmten alle in das Zelt, um ihren Schlafplatz auszusuchen. Denn einige wollten ganz hinten schlafen, ein anderer wollte nicht vorne am Eingang schlafen, ein weiterer wollte nicht neben dem oder neben dem schlafen. Aber nach einer Weile war auch das Problem geklärt und alle waren zufrieden. Um 19 Uhr gab es auch schon das Abendessen. Leider konnten wir nicht sofort essen, denn wir hatten die Teller und das Besteck im Gerätehaus in Stukenbrock liegen lassen. So ein Pech aber auch. Wir zögerten nicht lange, denn in der Nähe waren, Gott sei Dank, noch Geschäfte offen, in dem wir dann Plastik Schüsseln und Plastik Besteck kauften. Aber eins war gut an dem Plastikbesteck, wir mussten nicht spülen!! J Also fiel an diesem Abend schon mal der Spüldienst weg. Juhu!!!!

Nach dem Abendessen spielten wir bis zum dunkel werden Fußball. Als es dann dunkel war, hatten wir die Möglichkeit in die Zeltdisco zu gehen. Irgendwie wollte da niemand so richtig hin, es sind zwar immer welche um die Zeltdisco drum herum geschlichen, aber rein gehen wollte niemand von uns. Also versammelten wir uns alle am Zelt und quatschten einfach alle zusammen. Später am Abend gab es auch noch ein Lagerfeuer. Am Lagerfeuer saß noch jemand mit einer Gitarre, um dort am Feuer ein bisschen Stimmung zu machen. Einige bekamen das Lagerfeuer gar nicht mehr richtig mit, denn vor lauter Hunger machten sie sich auf den Weg zu McDonalds. Sie bekamen nur noch die Reste der Glut mit. Um halb vier lagen endlich alle in ihren Schlafsäcken.

Die Nacht war doch für den ein oder anderen sehr kurz, denn um 7 Uhr wurden alle mit einem Alarm geweckt, der nicht zu überhören war. Um 8 Uhr gab es Frühstück. Nach dem Frühstück fingen wir mit den feuerwehrtechnischen Wettkämpfen an. Diese bestanden aus einem Schnellangriff, aus einem Staffellauf über 1500m, dem Beantworten von Fragen und aus einer Übung nach der FwDV 3. Die Zeit bis zum Orientierungslauf nutzten wir für eine Wasserschlacht.

Am späten Nachmittag ging es endlich mit dem Orientierungsmarsch weiter, der sich ca. über 5-6 km erstreckte. Einige müssten zwar mit nassen Sachen losgehen aber das machte uns auch nichts, denn es war richtig heiß. Wir wurden mit einem Feuerwehrbulli zu einem Standort gebracht, von dem wir beginnen mussten. Bei einer Station mussten wir in einem abgegrenzten Waldstück Puzzelteile suchen und zusammenlegen. Daraus entstand das Stadtwappen von Rheda-Wiedenbrück. Bei einer anderen Station mussten fünf Personen einen Trecker in einer gewisse Zeit an einem Seil ziehen. Gezählt wurde, wie oft der Trecker die Strecke gezogen wurde. Das war ganz schön anstrengend. Aber es gab auch anderen Stationen, die nicht so anstrengend, sondern eher abkühlend waren.

Auf den Weg zu den anderen Stationen mussten wir unter anderem auch durch den Stadtpark gehen. Wer da schon mal war, kann sich bestimmt an das Stehcafe inmitten des Sees erinnern. An dem Steg sahen wir eine Taube, die irgendetwas mit ihrem Flügel hatte. Als wir da her gingen, stürzte sie sich ins Wasser. Unser Tierfreund Andy zögerte nicht lange und seilte sich am Steg herunter in das dreckige Wasser, um die Taube zu retten. Leider wollte die Taube nicht gerettet werden und stieg am anderen Ufer wieder aus dem Wasser. So was ärgerliches dachte sich Andy nur ….

Bei der letzten Station mussten 2 Leute von uns einen Parcours in der Ems mit einem Rettungsboot paddeln. Nach der Übung flog Marvin in die Ems. Das sah echt stark aus, wie er ins Wasser geglitten ist. Uwe nannte ihn von da an nur noch FLIEGER!! J

Als wir endlich wieder den Weg zum Zeltplatz gefunden haben, gab es Abendbrot und anschließend flogen noch ein paar Leute in den Pool, der nicht weit von den Zelten aufgebaut war. An dem Abend fand auch noch eine Beach- Party im nahe gelegenen Freibad statt. Nach der Beach- Party gab es wieder die Zeltdisco und das abendliche Lagerfeuer.

Wie schon den Abend zuvor hatten einige von uns mal wieder Hunger auf einen kleinen Nacht Snack. Also beschlossen wir mal wieder zu McDonald zu gehen. Der Weg dorthin fiel uns aber an diesem Tag viel schwerer, denn wir hatten ja schon den Orientierungsmarsch hinter uns. Als wir dann wieder am Zelt waren, hatten wir alle runde Fuße und waren total K.O. Wir gingen auch viel eher ins Bett, als am vorherigen Abend. Man hörte zwar noch einige Kameraden der andern Jugendfeuerwehren draußen Party machen, aber wir waren einfach zu müde dafür und schliefen trotz lauter Musik ein.

Am Morgen wurden wir wieder um 7 Uhr geweckt und es gab wieder um 8 Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück fand für den Vorstand der Kreisjugendfeuerwehrtag in der Aula statt und für die anderen eine kleine Sportliche Übung in der Turnhalle. Hierbei musste ein Hindernis reicher Parcours durchlaufen werden. Ein Hindernis war z.B. eine Bank, über die man balancieren musste.

Nach der Auswertung der ganzen Wettkämpfe fand die Siegerehrung vor den Zelten satt. Wir belegten bei den feuerwehrtechnischen Wettbewerben den 11. Platz und bei dem Orientierungslauf den 8. Platz. Natürlich hätte es auch etwas besser sein können, aber wir waren mit unserer Leitung zufrieden. Nach der Siegerehrung zelteten wir nur noch ab und machten uns auf dem Heimweg.

Am Gerätehaus mussten wir noch unseren Anhänger aufräumen. Danach fuhren wir alle nach Hause. Das war doch schon ein sehr hartes Wochenende, stellten wir fest, denn die Müdigkeit kam zu Hause dann doch so langsam über uns.

Jugendfeuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock | Jugendfeuerwehr@Feuerwehr-shs.de