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Besuch der Flughafenfeuerwehr Paderborn/Lippstadt

Am Dienstag den 16.05. stand was ganz besonders auf unserm Dienstplan. Wir fuhren zum Flughafen Paderborn/Lippstadt, um dort die Flughafenfeuerwehr zu besichtigen und um den Flughafen einmal nicht aus der Sicht eines Urlaubers zu sehen. Als wir am Flughafen angekommen sind, waren einige schon neidisch auf die ganzen Urlauber, die in der Eingangshalle mit ihren Koffern und Taschen standen und auf ihren Flieger warteten.

In der Flughafenhall war eine ganz entspannte Stimmung. Man könnte schon fast sagen eine Urlaubstimmung. Nach einer kurzen Wartezeit kam auch schon ein Feuerwehrmann der Flughafenfeuerwehr, der uns an diesem Dienstabend die Flughafenfeuerwehr und das Flughafengelände zeigte. Als erstes guckten wir uns die Flughafenhalle an. Hier erzählte er uns, dass im vergangenen Jahr mehr als über 1 Millionen Passagiere diesen heimischen Flughafen nutzten, um von hier aus eine Reise in die ganze Welt zu beginnen.

Danach wollten wir auf das Flughafengelände. Um dort drauf zukommen, mussten wir uns erst von einem Sicherheitsbeamten kontrollieren lassen, um sicher zu gehen, dass wir keine Waffen oder ähnliche Gegenstände mit aufs Flughafengelände schmuggeln.

Anschließend wurden wir mit einem Bus über das Flughafengelände gefahren. Zwischendurch konnte man kleine Flugzeuge landen oder starten sehen. Der Weg mit dem Bus führte auch an einigen Werften für Flugzeuge, an einer Tankstelle und an einem Übungsplatz für die Feuerwehrleute vorbei. An dem Übungsplatz war ein Container aufgestellt, der ein Flugzeug imitiert. Dort übt die Flughafenfeuerwehr die Rettung von Personen. Für diesen Zweck sind in dem ganzen Container 6 Dummies versteckt.

Nun ging es zu der Leitstelle. Dort in den Hallen stehen 5 Feuerwehrfahrzeuge. Dazu gehört zum Beispiel das neue hochmoderne Löschfahrzeug, welches die Flughafenfeuerwehr seit einem Jahr besitzt. Dieses Fahrzeug wiegt ca. 30 Tonnen und enthält 10.000 Liter Löschwasser, 8.000 Liter Löschschaum und einen Tank mit CO2-Gas. Das Löschfahrzeug besitzt außerdem zwei Löschmonitore und zwei Pumpen. Dieses Fahrzeug hat einen 300 PS starken Motor. Aus der Nähe betrachtet ist der Wagen ein riesiger, drei Meter breiter Koloss.

Wir durften sogar mal in das Fahrerhaus hineinsteigen und uns umsehen. Es gibt dort nur drei Sitzplätze: Der Fahrer sitzt mittig, die beiden anderen Plätze sind mit Atemschutzgeräten ausgerüstet. Im Einsatz muss die Besatzung innerhalb von drei Minuten am Unfallort zur Stelle sein. Deshalb gibt es einen gelben Knopf an der linken Seite, womit der Motor und die Beleuchtung sofort starten. Aus diesem Fahrzeug kam wirklich überall Wasser. Sogar zum Kühlen des Führerhauses gab es einige Drüsen aus dem Wasser kamen. Als wir das alles sahen schlugen einige Herzen höher!!!!

Die Leitstelle ist immer, rund um die Uhr, von jeweils drei Freiwilligen Feuerwehrleuten besetzt. Die Feuerwehrmänner warteten natürlich nicht nur auf ein Feuer, sonder sie hatten auch eine fünfwöchige Ausbildung zum Sicherheitsangestellten besucht.

Nach der Besichtigung der Leistelle, passte es gerade, das wir uns die Landung einer Air Berlin mit 400 Passagieren angucken konnten. Kurz danach sahen wir aus der Nähe eine Lufthansa starten. So nah hatten wir wirklich noch nie ein Flugzeug landen oder starten sehen. Im Anschluss fuhren wir wieder mit dem Bus zur Flughafenhalle. Dort stiegen wir aus und fuhren mit voller Begeisterung nach Hause.

Jugendfeuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock | Jugendfeuerwehr@Feuerwehr-shs.de